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12.10.2011

Chat zum Thema "Frauen in Führungspositionen" - jetzt mit- und weiter diskutieren!

Hinter der Frage, wie mehr Frauen in Führungspositionen gelangen können, steckt weitaus mehr, als "nur" die aktuell öffentlich diskutierten Aspekte einer Frauenquote. Unter anderem fungieren auch zum Beispiel die Unternehmenskultur, der Fachkräftemangel, Selbstmarketing oder Führungsleitbilder als Einflussfaktoren auf die Entwicklungs- und Karrierechancen von Frauen. Dies sind nur einige der Punkte, die im Rahmen eines offenen Chats am 10.10.2011 in der von der DGFP moderierten Xpert Ambassador Gruppe "Personalmanagement & Führung" bei XING erörtert wurden.

gabihauer

Als Expertin für Fragen und Meinungsaustausch stand Dr. Gabriele Hauer (Beraterin und Inhaberin der schüller & hauer HR-Consultants GbR, Mönchengladbach) zur Verfügung. Von dieser Möglichkeit wurde auch reichlich Gebrauch gemacht: Von "Wie lassen sich Fach- und Führungspositionen in Teilzeit und/oder mit Anteilen im Home-Office realisieren" bis "Was muss sich bei den Stellenentscheidern im Denken ändern?" reichten die Fragen, die von den überwiegend weiblichen Teilnehmern in fast 60 Einzelbeiträgen diskutiert und von Ralf Spickermann (Leiter DGFP Dokumentationszentrum PERSONALWISSEN DIREKT und und Moderator der DGFP/XING-Gruppe; XING Profil: https://www.xing.com/profile/Ralf_Spickermann) moderiert wurden.

Eindeutige und dauerhaft gültige Antworten lassen sich bei einem solchen Thema naturgemäß nicht leicht finden. Trotzdem konnten Frau Dr. Hauer und die anderen Teilnehmerinnen viele weiterführende Hinweise und Lösungsansätze zusammentragen, beispielsweise:

  • statt einer "Frauenquote" könnte eine gezielte "Frauenförderung" zweckdienlicher sein
  • Frauen könnten durch eine genauere Reflexion ihrer Karriereziele und eine gute Portion "Selbstmarketing" aktiv Einfluss auf ihre Karrierechancen nehmen
  • Job-Sharing ließe sich sowohl in Fach- als auch in Führungspositionen realisieren und könnte Frauen helfen, Beruf (Karriere) und Familie besser miteinander zu vereinen
  • Objektivierende Instrumente wie z.B. Potenzialanalysen könnten dazu beitragen, den Einfluss von Stereotypen auf  die Entscheidung von Stellenbesetzungen zu reduzieren

Wer sich mit Frau Dr. Hauer und anderen Expertinnen und Experten zu diesem "offline" austauschen möchte, kann das übrigens am 8. November 2011 in Düsseldorf machen. Dort wird u.a. auch Frau Dr. Hauer als Referentin an der eintägigen DGFP Fachtagung Quote hin oder her - Frauen gehen in Führung. Maßnahmen zur Erhöhung des Anteils an Frauen in Führungspositionen teilnehmen, die von der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. ausgerichtet wird.

Mehr Informationen dazu

Wir freuen uns mit auf weitere Diskussion - online (in der Xpert Ambassador Group "Personalmanagement & Führung" bei XING oder gleich unten über die Kommentar-Funktion dieser News) und offline!

Sascha Jussen
Fachreferent DGFP Online-Redaktion

Ralf Spickermann
Leiter DGFP Dokumentationszentrum PERSONALWISSEN DIREKT

Eine Leistung der Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.

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Kommentare

11.12.2011 Lilia Castillo de Rehn

Guten Tag,

ich sehe leider noch sehr wenig Infos über aktive Frauenförderung in Führungspositionen.Können Sie mir bitte, was empfehlen?.Ich arbeite gerade an einem Konzept für ein Mentoring-Programm, das problemlos und relativ kuzfristig implementieren lässt. Habt Ihr Erfahrung damit ?

Herzliche Grüße,

Lilia Castillo de Rehn