Empirische Studien
Labour Relations Management. Erfolgsfaktoren und Praxisbeispiele.
Eine Leistung der Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.
Jetzt registrieren Sie haben keinen Account?
Die Regelungen der Mitbestimmung sind konstitutiv für das
Personalmanagement in Deutschland. Nicht nur, dass ihre
gesetzlichen Fixierungen in den Mitbestimmungsgesetzen untrennbar
mit der Professionalisierung des Personalmanagements verbunden
sind; die Regelungen der Mitbestimmung auf betrieblicher und
überbetrieblicher Ebene bilden vor allem einen zu beachtenden
rechtlichen Rahmen für wesentliche Personalentscheidungen.
Hier setzen die Problembeobachtungen an, die die DGFP zur Gründung
eines Arbeitskreises bewogen hat. Garantiert der Rechtsrahmen
einerseits den sozialen Frieden in den Unternehmen, der für das
deutsche Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverhältnis im internationalen
Vergleich charakteristisch ist, erschwert und verlangsamt er
andererseits die flexible Reaktion der Unternehmen auf
veränderliche Marktbedingungen.
Geleitet vom Bekenntnis zur Mitbestimmung, stellt sich vor diesem
Hintergrund die Frage, wie angesichts der bestehenden rechtlichen
Rahmenbedingungen eine Mitbestimmung auf betrieblicher Ebene ohne
wesentliche Flexibilitätseinbußen und mit einem expliziten
Wertschöpfungsbeitrag praktiziert werden kann.
Eine Antwort darauf gibt der Arbeitskreis mit Hilfe konzeptioneller
Überlegungen zu einem Labour Relations-Management, in die
theoretische Ansätze und die Resultate von explorativen Interviews
mit Mitbestimmungsakteuren auf betrieblicher und überbetrieblicher
Ebene eingeflossen sind.
Die Idee einer systematischen, strategieorientierten Gestaltung der
Arbeitsbeziehungen zwischen dem Arbeitgeber und den
Mitbestimmungsgremien durch Informationspolitik, vertrauensbildende
Maßnahmen und strukturelle Regelungen für die
Mitarbeitervertretungen zeigt einen praktikablen und zeitgemäßen
Weg innerhalb des aktuellen Rechtsrahmens auf.
Eine Leistung der Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.

