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    • Titel PF 0514

      5/2014: HR-Reporting und Kennzahlen

      Die deutsche Wirtschaft wächst und die Arbeitslosenquote ist auf einem Niveau, um das uns unsere Nachbarn in Europa beneiden. Das sind die späten Erfolge der damals heftig umstrittenen Agenda 2010. Die heutige große Koalition ist aber dabei, einige dieser Erfolge zu gefährden. Mit dem Argument, die guten Zeiten zu nutzen, um das Arbeitsumfeld sozialer zu gestalten, bringt die Regierung Gesetzesvorhaben auf den Weg, die die Unternehmen in ihrem Personalmanagement vor große Herausforderungen stellen. Umstritten sind die Einführung des Mindestlohns, die abschlagfreie Rente mit 63 oder auch die gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote. Welche Auswirkungen diese Maßnahmen auf die Arbeitsplatzsituation haben werden, wird unter Fachleuten kontrovers diskutiert. Sie machen aber deutlich, wie wichtig die Position von HR im Spannungsfeld zwischen Unternehmen, Mitarbeitern, Politik und Gesellschaft ist. Vor diesem Hintergrund wirken die Ergebnisse der Kienbaum-Studie „HR 4 HR“ geradezu paradox: Nur 18 Prozent der befragten Manager bewerten HR darin gleich gut wie andere Unternehmensbereiche. Die Autoren liefern aber auch einen Hinweis, wodurch diese Wahrnehmung entstanden sein könnte. So fällt es Personalern häufig schwierig, durch Zahlen zu dokumentieren, welchen Beitrag sie zum Unternehmenserfolg leisten. Hier setzt unser Themenschwerpunkt HR-Reporting und Kennzahlen an. Wir zeigen die steigende Bedeutung von Personalcontrolling auf, stellen Ihnen Best Practice-Beispiele vor und legen dar, welche Kennzahlen Personaler stärker beachten sollten. Einen weiteren wichtigen Hinweis liefert Professor Rüdiger Kabst von der Universität Paderborn. Im Herausgeber-Interview empfiehlt er, stärker unternehmerisch zu denken und die Entwicklung der eigenen Organisation zu betrachten. „HR sollte Innovationstreiber sein, unternehmerisch, strategisch denken und Mitarbeiter zu Intrapreneurship befähigen“, so Professor Kabst. Weiter empfiehlt er bei Entscheidungen neben Erfahrung, Umfeldanalyse und Intuition auch wissenschaftliche Erkenntnisse einfließen zu lassen. „Ich möchte gar nicht gegen Intuition anreden“ so Kabst. „Aber auch das Bauchgefühl hat Grenzen. Und gerade hier kann wissenschaftliche Fundierung enorm weiter helfen.“

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      4/2014 Fachkräftebedarf und neue Beschäftigtengruppen

      Die gute Nachricht zuerst: In Deutschland zeigt sich kein flächendeckender Fachkräftemangel, schreibt die Bundesanstalt für Arbeit in ihrer jüngsten Fachkräfteengpassanalyse. Aber: Die Zahl der Mangelberufe wächst. Und der Mangel zeigt sich zunehmend nicht nur bei akademischen, sondern auch bei nichtakademischen Berufen. Besonders betroffen sind technische Berufe und der medizinische Sektor. Der demografische Wandel dürfte diese Entwicklung verschärfen. Ohne genügend Fachkräfte sind Unternehmenserfolge gefährdet. Welche Beschäftigtengruppen können Personalmanager ansprechen, um dies zu verhindern? Dieser Frage wollen wir im aktuellen Schwerpunkt nachgehen. Lebensphasenorientierte Personalarbeit ist dabei ein wichtiger Ansatz, ebenso die Weiterbildung gering qualifizierter Menschen. Mit seinem Fachkräftebedarf könnte Deutschland zur Linderung der Jugendarbeitslosigkeit vor allem in Südeuropa beitragen. Unter der Devise „Meister statt Master“ werden Studienabbrecher zu Führungskräften im Handwerk ausgebildet. Der Fachkräftebedarf unterstreicht die strategische Bedeutung von Personalmanagement. Bei der Kandidatensuche dürften künftig mehr innovative Lösungen gefragt sein.

    • Titel 0114

      1/2014 Gesundheits- und Stressmanagement

      Stress lass nach... Psychische Störungen waren 2012 laut dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport 2013 für Hamburg die Hauptursache für Krankschreibungen. Erstmals verursachten seelische Erkrankungen im vergangenen Jahr in der Hansestadt mehr Fehltage als Rückenschmerzen oder Erkältungen und rückten damit auf den ersten Platz vor. Dies ist (noch) in keinem anderen Bundesland der Fall. Und die aktuelle Studie „Bleib locker, Deutschland!“ der Techniker Krankenkasse kommt zu dem Schluss, dass fast sechs von zehn Deutschen ihr Leben als stressig empfinden. Mehr als jeder Zweite hat das Gefühl, dass sein Leben in den letzten drei Jahren stressiger geworden ist. Weitgehend Einigkeit herrscht darüber, dass es immer schwieriger wird, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen. Welche Auswege aus der Stressfalle gibt es also? Das ist das Schwerpunktthema in unserer aktuellen Ausgabe.