Leading people is like hearding cats, klagte schon der amerikanische Managementguru und Autor Warren Bennis beim Thema Mitarbeiterführung, und so mancher Vorgesetzte wird hier spontan an den sprichwörtlichen ‚Sack Flöhe‘ denken. Daran haben weder charismatische, demokratische noch transformationale Leader etwas geändert. Ist also alles zum Thema Führung gesagt? Keineswegs, meinen unsere Autoren und schlagen vor, Führung stärker aus einer interaktionistischen Perspektive zu betrachten. Zur Führung gehören schließlich immer (mindestens) zwei, und es sei ein Irrglaube, die Gründe für Gelingen oder Scheitern von Führungshandeln nur in einer Person zu suchen.