Führen könne man nicht lernen, schrieb Reinhard K. Sprenger in „Aufstand des Individuums", weil alle Führung stets subjektive Interaktion zwischen konkreten Menschen ist. Die funktioniert - oder auch nicht, und sie verläuft stets überraschend anders. Viele suchen jenseits von Zielvereinbarungen und Feedbackgesprächen nach neuen Wegen, in Führungsbeziehungen anders miteinander umzugehen. Wie etwa führt man Kollegen im Team, ohne selbst Weisungsbefugnis zu besitzen? Wie lässt sich die Führungskultur in Kleinbetrieben verbessern? Kann man seinen eigenen Chef auf die eine oder andere Weise führen? Und wie führt man andere zum aktiven Handeln, sodass Führung nahezu überflüssig wird?