Tätigkeiten in Dienstleistungsberufen gehen über rein kognitive oder physische Leistungen hinaus. Bestes Beispiel dafür sind Flugbegleiter: Von ihnen wird ein stets freundliches, hilfsbereites Verhalten erwartet, ein nettes Lächeln bei der Begrüßung oder souveräne Ausstrahlung, wenn eine Maschine von Turbulenzen geschüttelt wird. Aber auch Vorgesetzte und Mitarbeiter leisten Emotionsarbeit, beide müssen ganz unterschiedliche Emotionen überzeugend produzieren. Unsere Autoren geben einen Überblick über die noch junge Disziplin der Emotionsforschung und eröffnen überraschende Einsichten in unser alltägliches Berufshandeln.