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9/2011 Employer Branding

Titel 0911

Nachwuchssorgen und Engpässe bei der Suche nach Fachkräften haben dem Employer Branding enormen Auftrieb verschafft. Doch was ist, wie entwickelt, pflegt und kommuniziert man eigentlich auf zeitgemäße Weise eine Arbeitgebermarke? Unsere Autoren im Schwerpunkt empfehlen, sich intensiv mit den Kernzielgruppen am Arbeitsmarkt zu befassen, die ganze Bandbreite der Web 2.0-Möglichkeiten für die Kommunikation zu nutzen und auch die Mitarbeiter als Multiplikatoren der Markenbotschaft nicht zu vergessen. Außerdem im Heft: Neuroökonomische Studien haben eine Reihe altbewährter Marketingkonzepte widerlegt. Wir fragen, welche Konsequenzen die noch junge Disziplin des Neuromarketing für das Employer Branding hat.

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Inhalt PERSONALFÜHRUNG

Ehrlich währt am längsten Im Kampf um die besten Bewerber haben Unternehmen längst die Bedeutung von Karriere-Webseiten erkannt. Das schwedische Marktforschungsunternehmen Potentialpark erstellt ein jährliches Ranking der besten Web-Auftritte.

Wenn der Eismann kommt Die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH nutzt verschiedene Social-Media-Kanäle, um Bewerber zu rekrutieren. Im Mittelpunkt steht die Karriereseite eismannjobs.de.

Mitarbeiter werben Mitarbeiter Welcher Bewerber auf welche Stelle im Unternehmen passt, wissen die künftigen Kollegen am besten. Deshalb ist es sinnvoll, sie in die Rekrutierung einzubinden.

Der Bauch entscheidet (mit) Das Image eines Arbeitgebers entsteht nicht allein im Kopf des Bewerbers. Oft entscheiden Gefühle darüber, ob eine Bewerbung wirklich abgeschickt wird.

Hilfe aus der Hirnforschung Das Marketing nutzt Erkenntnisse der Neuroökonomie, um Konsumenten besser zu verstehen. Auch das Employer Branding kann von der Hirnforschung lernen, wenn es gilt, die Arbeitgebermarke zu prägen und nach außen zu tragen.

Fachbeiträge


WIE ‚MILLENNIALS‘ TICKEN Das Kommunikations- und Informationsverhalten der Millennials, also der Geburtsjahrgänge ab 1980, stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen.

Familienfreundliche Arbeitszeiten
Auf Familien abgestimmte Arbeitszeiten sind kein Ausdruck selbstlosen Wohlwollens gegenüber Arbeitnehmern, sondern das Ergebnis strategischer Überlegungen in den Unternehmen.

Führen lernen Führungstrainings bilden die Realität in Unternehmen oft nur unvollkommen ab. Eine sinnvolle Alternative ist die selbstorganisierte Kompetenzentwicklung.

Außerdem:

Aktuelle Studien Burn-out, Berufsbegleitende Bachelor-Studiengänge, Risikofaktor Routine

Krank durch den Job
Nach einer Studie des Robert Koch-Instituts sehen viele Beschäftigte ihre Gesundheit durch die Arbeit gefährdet.

Interview mit Monika Rühl „Wir lesen nicht weniger, sondern anders“





Eine Leistung der Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.