Lebensereignisse sind größere Einschnitte in der persönlichen und beruflichen Biografie, die in ihren Konsequenzen nicht nur das Individuum betreffen, sondern mittelbar auch das Unternehmen als Arbeitgeber. Beim lebensereignisorientierten Personalmanagement (LEP) geht man davon aus, dass die Lebensereignisse der Mitarbeiter in der Personalarbeit berücksichtigt werden müssen. Ziel ist es, betriebliche Belange und individuelle Herausforderungen auszubalancieren und damit das Potenzial aller Mitarbeiter optimal in das Unternehmen einzubringen - alters- und geschlechtsunabhängig. LEP ist flexibel, weil es auf gesellschaftlichen sowie die beruflichen und privaten Herausforderungen des einzelnen Mitarbeiters schnell reagieren kann. Es ist anschlussfähig an vorhandene Personalinstrumente.
1 Demografischer Wandel und veränderte Altersstrukturen in Unternehmen (Jürgen Busch, Christiane Flüter-Hoffmann)
1.1 Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt
1.2 Auswirkungen auf die Leistungsprofile
1.3 Auswirkungen auf die Qualifikationsstruktur
1.4 Auswirkung auf die Sozialsysteme
1.5 Personalpolitische Konsequenzen
2 Lebensereignisorientiertes Personalmanagement - Eckpunkte eines ganzheitlichen Personalkonzepts
2.1 Elemente eines lebensereignisorientierten Personalmanagements (Monika Rühl, Sascha Armutat)
2.2 Ziele des lebensereignisorientierten Personalmanagements (Sigrid Nikutta)
2.3 Lebensereignisse im Überblick (Alexander Böhne)
3 Instrumente des lebensereignisorientierten Personalmanagements
3.1 Instrumentenkonzept im Überblick (Sascha Armutat)
3.2 Instrumente für die wertmäßigen, strategischen und planerischen Voraussetzungen der Lebensereignisorientierung (Sascha Armutat)
3.3 Lebensereignisübergreifende Instrumente
3.4 Lebensereignisspezifische Instrumente
3.5 Flankierende Instrumente des lebensereignisorientierten Personalmanagements
4 Lebensereignisorientiertes Personalmanagement einführen - ein Vorgehensmodell
4.1 Strategieanalyse (Volker Hempel)
4.2 Belegschafts- und Altersstrukturanalyse (Andreas Mürdter)
4.3 Zielformulierung (Monika Rühl, Sascha Armutat)
4.4 Identifikation der Handlungsfelder (Monika Rühl, Sascha Armutat)
4.5 Analyse der Instrumente und Entwicklung eines Maßnahmenkonzepts (Monika Rühl, Sascha Armutat)
4.6 Umsetzung (Monika Rühl, Sascha Armutat)
4.7 Controlling (Sascha Armutat)
5 Neue Rolle und verändertes Selbstverständnis des Personalmanagements (Monika Rühl, Sascha Armutat)
6 Transferhilfen für kleine und mittlere Unternehmen (Christiane Flüter-Hoffmann)