PraxisPapiere

10/2004

Personalmanagement in öffentlichen Verwaltungen. Experteninterviews zu Status quo und Herausforderungen.

Stichworte: New Public Management, Modernisierung, Gestaltungsimpulse

Ausgangspunkt für die vorliegende qualitative Untersuchung sind die Ergebnisse des DGFP-Arbeitskreises „Personalmanagement in öffentlichen Verwaltungen".

Der Arbeitskreis stellt fest, dass in den Diskussionen, die sich mit den Schlagworten „Schlanke Verwaltung", „Modernisierung", „Neues Steuerungsmodell" und „New Public Management" zusammenfassen lassen, oft unklar bleibt, was genau verbessert werden soll, welche Ziele verfolgt werden und welche Konzepte und Methoden hierzu konkret einzusetzen sind. Der Arbeitskreis betont die Bedeutung des Personalmanagements für die öffentlichen Verwaltungen. Besonders im Zusammenhang mit den angesprochenen Veränderungsprozessen kommt dem Personalmanagement eine Schlüsselrolle zu. Es trägt zum Beispiel durch die kriteriumsbezogene Auswahl und eine gezielte Fortbildung von Führungskräften entscheidend zu einer erfolgreichen, modernen öffentlichen Verwaltung bei. Der Arbeitskreis geht weiterhin davon aus, dass das Personalmanagement die öffentlichen Verwaltungen auch bei neuen Herausforderungen unterstützen kann. Eine solche Herausforderung stellt die prognostizierte Überalterung der Gesellschaft dar, auf die das Personalmanagement rechtzeitig mit geeigneten Maßnahmen (Personalmarketing, strukturierte Personalbedarfsplanung, Potenzialanalysen etc.) reagieren kann.

Das Ziel der Expertenbefragung ist eine strukturierte Bestandsaufnahme des Personalmanagements in öffentlichen Verwaltungen sowie die Ableitung von Gestaltungsempfehlungen.

Personalmanagement in öffentlichen Verwaltungen (.pdf 156,03 KB)

Eine Leistung der Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.