Gastbeitrag: "Einsatz von Social Media in Personalmarketing und Employer Branding"
In dem aktuellen Beitrag aus der Beitragsreihe des DGFP-Social Media-Beirates setzt sich Bernd Manfred Schmitz, Leiter University and Talent Relation der Bayer AG und Dozent für Medienwirtschaft an der Rheinischen Fachhochschule Köln, mit dem Thema "Einsatz von Social Media im Personalmarketing und Employer Branding" auseinander. Hier eine Zusammenfassung - die vollständige Version und viele weitere interessante Dokumente zu diesem Thema finden Sie in Personalwissen direkt - dem DGFP Dokumentationszentrum. Hier der direkte Link zum Beitrag:
http://www.dgfp.de/wissen/personalwissen-direkt/dokument/86760/herunterladen
„Ortsunabhängig in Echtzeit miteinander kommunizieren, sich
austauschen, kontakten, netzwerken, informieren, spielen,
weiterempfehlen, posten, bloggen, tweeten und retweeten -
privat und beruflich. Jederzeit und immer! Fluch oder Segen!? Das
Angebot ist da und wird genutzt. Insbesondere von einer Zielgruppe,
die bei Unternehmen äußerst beliebt ist: die junge sogenannte Gen Y
- gut ausgebildet, technik-affin, multikulturell, weltoffen und
selbstbewusst. Sich einem solchen Trend zu verschließen könnte
fatale Folgen haben.die Informationen, die einer klassischen
Karrierebroschüre zu entnehmen sind, hinaus gehen. Unverfälschte
Insider-Informationen - wie bspw. authentische Einblicke in die
Arbeitswelt durch Mitarbeiter und Praktikanten generiert - sind das
A und O. Dass so Mitarbeiter zu Unternehmens- und
Markenbotschaftern werden und entscheidend zum Branding eines
Unternehmens beitragen, scheint offensichtlich immer noch den einen
oder anderen Arbeitgeber zu verunsichern. Der Mitarbeiter als
Unternehmenssprecher!? Klar, das birgt auch Risiken.
Letztlich erscheint es wenig ratsam, Mitarbeitern die Nutzung der
Sozialen Netzwerke zu untersagen - der Schuss kann vielmehr nach
hinten los gehen. Im Gegenteil: die überzeugendsten
Markenbotschafter sind zufriedene Mitarbeiter!
Diese Maßnahmen ersetzen (noch) nicht die klassischen Aktivitäten,
aber sie unterstützen sie - vor allem durch eigene intelligent
gemachte Karrierewebsite. Der monetäre Aufwand, inkl.
Personaleinsatz, zur Realisierung von Social Media Aktivitäten, ist
bei sinnvoller Strategie und konsequenter Umsetzung im Vergleich zu
klassischen Maßnahmen günstiger.
Kurzum: soziale Netzwerke liegen im Trend. Hohe Zuwächse bei den
Nutzerzahlen und immer längere Verweildauer auf den Seiten erhöht
die Attraktivität – nicht nur als Marketing- und PR-Plattform -
sondern eben auch als Personalmarketing-Plattform.“
Weitere Informationen
- Personalgewinnung mit Social Media
- Gründung des DGFP Social-Media-Beirats
- HR-Gestaltungsfeld Beziehungen und Netzwerke
- HR-Gestaltungsfeld Personalmarketing und -auswahl
Sascha Jussen
DGFP Online-Redaktion
Eine Leistung der Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.


