Thema des Monats Februar 2012: Coaching als HR-Instrument

Coaching

Im Berufsleben kursiert auch unter Führungskräften immer noch die Meinung, dass jeder letztlich selbst seines Glückes Schmied ist - sei es für den eigenen Beitrag zu unternehmerischen Erfolgen, sei es für die persönliche Karriere. Wer zur Erfüllung seiner Aufgaben und Verbesserung seiner Kompetenzen Hilfe in Anspruch nimmt, gilt in manchem Umfeld als schwach. Doch das Bild vom Coach im Leistungssport macht deutlich, dass "High Performance" und professionelle Unterstützung durchaus zusammen passen. In diesem Thema des Monats zeigen wir Ihnen sukzessive in Form von Berichten, Fachbeiträgen, News und Interviews sowie mit weiterführenden Links, was Coaching als HR-Instrument zu leisten vermag.

(Foto: Ambro / FreeDigitalPhotos.net)

Professionelle Unterstützung für Höchstleistung

Coaching ist eine besondere Form der lösungs- und zielorientierte Begleitung von Menschen, vorwiegend im beruflichen Umfeld. Sie soll zur Förderung der Selbstreflexion sowie der selbstgesteuerten Verbesserung der Wahrnehmung, des Erlebens und des Verhaltens beitragen. Im Normallfall geht es dabei letztlich um eines: die "Ressource" Mensch so zu unterstützen, dass sie im Rahmen ihrer Interessen und Fähigkeiten einen möglichst positiven Beitrag zum unternehmerischen Erfolg leisten kann.

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"Mit der eigenen Entwicklung ist man einfach nie am Ende" - Interview mit Executive Coach Gudrun Happich

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Gudrun Happich ist Executive Coach, Autorin sowie Gründerin und Inhaberin von „Galileo. Institut für Human Excellence“ in Köln. Als eine der ersten Beraterinnen wurde sie nach dem weltweit höchsten Qualitätsstandard für Coaches von der International Coach Federation (ICF) zum „Master Certified Coach“ (MCC) zertifiziert. Im Interview erzählt Sie uns über ihr ausgezeichnetes Konzept, die Anforderungen an einen guten Coach, gute Coaching-Prozesse und die Herausforderungen der Zukunft.

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"Geburtshelfer in Sachen Persönlichkeitsentwicklung“ - Interview mit der Andragogin und Trainerin Renate Wittmann

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Keine Frage - wer in der Welt von heute als Führungskraft oder Mitarbeiter auf der Höhe der Zeit sein will, muss über rasante Entwicklungen auf vielen Lebensgebieten den Überblick behalten und sein berufliches Repertoire fortlaufend auf Basis neuer Informationen und Erkenntnisse erweitern. Doch trotz ständiger Innovation besinnen sich Gesellschaft und Arbeitswelt wieder auf den Menschen als Ausgangs- und Zielpunkt auch aller technischen Entwicklungen. Dies wirkt sich auch auf die berufliche Weiterbildung aus: Statt ihre Mitarbeiter mit den neuesten Software-Programmen, Hardware-Tools oder neuen Produktionsmaschinen vertraut zu machen, investieren zunehmend viele Unternehmen lieber zunächst in die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Mitarbeiter – "Soft Skills" liegen wieder im Trend. Wie berechtigt diese Entwicklung ist, warum wir Persönlichkeitsentwicklung in der Berufswelt brauchen und wie das in der Praxis aussehen kann - darüber unterhielten wir uns mit Renate Wittmann von Persolog, einem Verlag für Lerninstrumente.

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"Alleine kommst Du zu Dir, zusammen überall hin" - Ein Gastbeitrag von Motivationsexperte, Trainer und Autor Dirk Schmidt

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Warum Coaching nicht nur im Leistungssport so wichtig ist: "Neben Personalexperten beschäftigen sich auch viele Arbeitnehmer mit der Zukunft des Arbeitsmarktes. Vor allem natürlich mit ihrer eigenen. Denn so chancenreich ein Mehr an Flexibilität und Qualifizierung sein mag, oft geht auch Sorge einher. Die Zahl der unbefristeten Arbeitsverträge wird immer geringer, die fachliche Anforderung wird immer höher. Da steigt bei manchem Beschäftigten die Furcht, dass er nicht immer Schritt halten kann."

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Sascha Jussen
DGFP Online-Redaktion

Eine Leistung der Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.