Thema des Monats Januar 2012: Arbeitsverdichtung und psychische Beanspruchung

Herausforderung für Mitarbeiterbetreuung und Führungskultur

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Ob in Produktion, Verwaltung oder im Dienstleistungsbereich - der ökonomische Imperativ lautet fast überall: Werde schneller, werde besser, werde effizienter! Für den einzelnen Mitarbeiter bedeutet das: Immer mehr Arbeit muss in immer kürzerer Zeit in hoher Qualität geleistet werden. Nicht von ungefähr nimmt daher auch die Anzahl der Mitarbeiter mit (zu) hoher psychischer Belastung ständig zu.

Für Personalmanager und Führungskräfte ergeben sich daraus neue Herausforderungen: Kann ich bei meinen Mitarbeitern die (zu) hohe psychische Beanspruchung erkennen? Wie gehe ich damit um? Was kann/muss ich tun und wo sind Grenzen? In diesem DGFP "Thema des Monats" setzen wir uns mit diesen Fragen auseinander und stellen mögliche Lösungsansätze bereit.

PraxisPapier der DGFP: Mit psychisch beanspruchten Mitarbeitern umgehen

Ob Burn-out, psychosomatische Erkrankungen oder Suchtprobleme – Arbeitsverdichtung und wirtschaftlicher Druck führen immer häufiger zu psychischen Problemen, zunehmend auch bei jüngeren Mitarbeitern. Zu diesem Thema hat ein Arbeitskreis der DGFP ein PraxisPapier erarbeitet, das zum kostenlosen Download zur Verfügung steht.

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Interview: "Alle Beteiligten haben Verantwortung"

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Eine aktuelle empirische Studie der DGFP belegt: In 88 Prozent der deutschen Unternehmen bestätigen Personalmanager eine psychische Beanspruchung der Mitarbeiter. 85 Prozent verzeichneten dadurch bedingt in den vergangen zwei Jahren einen Anstieg der betrieblichen Fehlzeitenquote. Was das bedeutet, was die Ursachen und mögliche Lösungsansätze sind, darüber unterhielten wir uns mit Diplom-Psychologin Christel Hoyer, Teamleiterin "Psychologie" beim Institut für betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) in Köln. Seit mehr als 15 Jahren arbeitet sie als Expertin zum Thema "psychische Gesundheit im Betrieb". Zudem engagierte sie sich im DGFP Arbeitskreis "Mit psychisch beanspruchten Mitarbeitern umgehen", dessen Ergebnisse im Sommer 2011 als DGFP PraxisPapier veröffentlicht wurden.

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Psychische Gesundheit im Betrieb - ein Leitfaden für Betriebsärzte und Personalverantwortliche

"Psychische Erkrankungen nehmen heute in der EU bereits Rang 1 in der Ursachenstatistik für Erwerbsunfähigkeiten noch vor Erkrankung des Muskel- und Skelettsystems ein": Der Leitfaden vom Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) befasst sich mit arbeitsmedizinischen Herausforderungen in der modernen, komplexer werdenden Berufswelt und gibt Betriebsärzten und Personalverantwortlichen fachliche Anregungen zum Erhalt der psychischen Gesundheit im Betrieb.

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"Die beste Prävention gegen Burnout? Bei sich selbst anfangen!"

Burisch

Wir sprachen mit Prof. Dr. Matthias Burisch, Privatdozent, Trainer und Berater und Autor des Buches "Das Burnout-Syndrom“ über Umgang mit und Herausforderungen des Burnout-Syndroms in Personal- und Chef-Etagen, die Unschärfe der Begriffsdefinition, eine drohende "Burnout-Hysterie“ und geeignete Präventionsmaßnahmen. 

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Eine Leistung der Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.