DGFP // congress: Die Arbeit 4.0 wird flexibler sein!

Für den DGFP // congress 2016 beschreibt Speaker Michael Vassiliadis, wie die Zukunft der Arbeit 4.0. aussehen wird.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber betrachten dieses „Mehr“ an Flexibilität aus unterschiedlichen Perspektiven.

Flexibilität kombiniert mit mehr Souveränität bei der Mitgestaltung und Mitbestimmung am Arbeitsplatz ist aus Sicht von vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine durchaus gewünschte Entwicklung. Zeitliche Dispositionsmöglichkeiten wie die Beteiligung an Entscheidungen im Arbeitsumfeld können eine neue Attraktivität zukünftiger Arbeit kennzeichnen.

Die verträgliche Gestaltung von privatem Leben und Beruf versus weiterer Entgrenzung entscheidet über den Grad der Zustimmung oder Ablehnung neuer Arbeitsformen. Dem gegenüber stehen Diskussionen über KAPOVAZ oder Quasi-Selbständigkeit mit einer unangemessenen Chancen- und Risikoverteilung zwischen Arbeitnehmern und Unternehmen im Fokus.

Die in Zukunft stärker durch den einzelnen Arbeitnehmer wahrgenommene Mitgestaltung in der Arbeitswelt 4.0 muss kombiniert werden mit einem neuen und erweiterten Angebot an Information und Transparenz. Das bedarf der Ausgestaltung durch die tariflichen und betrieblichen Sozialpartner. Die Sozialpartnerschaft 4.0 investiert ihre Energie in die Erarbeitung tragfähiger kreativer Lösungen.

Michael Vassiliadis ist Vorsitzender Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und zuständig für die Gesamtleitung.

Zum DGFP // congress 2016.

 

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