DGFP // Durchstarter: Nachgefragt bei everskill GmbH

Wer seid Ihr und was macht Ihr?

Wir sind everskill und sitzen im Herzen von München am Stiglmaier Platz. Wir helfen Menschen dabei, nach dem Absolvieren von Softskill Trainings wie Spitzensportler weiter zu trainieren. So schaffen wir es, dass Mitarbeitende nach dem Beenden von Präsenztrainings mit unserer mobilen Plattform weiterhin täglich trainieren und Personalabteilungen so ihre Talente begeistern.

Im Jahr 2019 haben wir mit unserer Plattform und dem Team dahinter mehr als 10.000 Trainierende in führenden Unternehmen wie Siemens, Flixbus oder Kienbaum dabei unterstützt, täglich zu trainieren.

Auf welchen konkreten Bedarf bestehender und potenzieller Kunden reagiert Ihr mit Eurem Angebot?

Verantwortliche für die Personalentwicklung haben drei große Herausforderungen: Den Transfer von Lerninhalten in den Arbeitsalltag und Transparenz über die Umsetzung ihres Trainingsdesigns. Dazu kommt drittens zusätzlich der Bedarf, skalierbare digitale Lösungen anzubieten. 
In rein analogen Trainingssettings zeigt sich, dass ich bei einem Führungskräftetraining zwar hochmotiviert und mit leckeren Häppchen im Bauch nach Hause gehe – leider jedoch am nächsten Montag wenig davon umsetze. Wir helfen mit unserem Ansatz, diese Umsetzungslücke zu schließen.
Aus analytischer Perspektive sind Trainings eine Blackbox. Unsere Kunden wollen wissen, ob die Teilnehmer im Training Zeit haben, sich einen persönlichen Umsetzungsplan zu setzen oder die Flipcharts mit ihren Kollegen teilen. Darüber hinaus interessiert sie, wie intensiv sich die Teilnehmer nach dem Training noch mit den Inhalten auseinandersetzen.

Was ist Euer USP?

Anders als die meisten Blended Learning Anbieter können sich die Teilnehmer mit everskill individuelle Trainingspläne erstellen und diese über neue Verhaltensweisen direkt im Alltag anwenden. 
Konkret heißt das: Ich als Teilnehmer erhalte kurz vor meinem Teammeeting eine Erinnerung, die mich motiviert, dieses Meeting mit dem „Warum“ zu beginnen. So schaffen wir es, etwas Selbstverständliches in der Lernkultur von Unternehmen zu etablieren: Konkrete Anwendung der Skills im Alltag – denn Lernen funktioniert nicht per Quiz!
Alles, was wir bei everskill entwickeln, ist darauf fokussiert, Umsetzung im Alltag sicherzustellen. Dies betrifft sowohl das ausführliche Testen unserer mobilen Software als auch die Vorbereitung der Inhalte für das entsprechende Training.
Dies kombiniert mit einem individuellen Tracking macht everskill zum persönlichen Fitnesstracker für Softskills – am besten direkt nach dem Absolvieren von Präsenztrainings.

Von welchen Entwicklungen geht Ihr für die kommenden drei Jahre in Eurem Marktsegment aus und welche Ziele verfolgt Ihr angesichts dieser Prognose? 

Aufgrund des Kostendrucks, der sich schnell wandelnden Arbeitswelt und der  geforderten hohen Flexibilität erwarten wir zwei Entwicklungen: 

  1. Softskill Trainings mit Fokus auf Umsetzung im Arbeitsalltag werden wichtiger. Die sich schnell verändernde Arbeitswelt erfordert Anpassungs- und Kommunikationsfähigkeit, aber für viele auch Stressresilienz. Diese Kompetenzen werden durch klassische Softskill Trainings abgedeckt und durch digitale Maßnahmen in der Umsetzung unterstützt.
  2. Die Personalentwicklung benötigt Transparenz und Zahlen über die Effektivität von Trainingsdesigns. Digitale Tools zur Unterstützung von Präsenztrainings bieten erstmals die Möglichkeit, diese Transparenz herzustellen. So kommen Experten weg von reinen Happy Sheets am Ende des Trainings und hin zu echten People Analytics.
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Xing teilen RSS-Feed abonnieren E-Mail Telefon