Durchstarter: Nachgefragt bei Retorio

Video-Recruitment mit Künstlicher Intelligenz

Wer seid Ihr und was macht Ihr?

Retorio ist ein Video-Recruiter, der Künstliche Intelligenz und Machine-Learning mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Psychologie und Organisationsforschung kombiniert. Schon aus kurzen Bewerbungsvideos erkennt Retorio zuverlässig das Kommunikationsverhalten und wichtige Persönlichkeitseigenschaften des Bewerbers. Die KI hinter Retorio macht subjektive Persönlichkeitseindrücke mit über 92% Treffsicherheit objektivierbar und ersetzt Einzelmeinungen. Retorio hilft Kunden wie der BMW Group oder dem ADAC, ihre Personalentscheidungen zu optimieren und ihre Prozesse effektiver und nutzerfreundlicher zu gestalten. Der schnelle und objektive Abgleich von Bewerbern zu den jeweiligen Jobanforderungen sorgt für bessere Einstellungsentscheidungen und eine optimale Candidate Experience. Retorio ist ein Spin-off der Technischen Universität München und wurde 2018 ausgegründet.

Auf welchen konkreten Bedarf bestehender und potenzieller Kunden reagiert Ihr mit Eurem Angebot?

Wir helfen Firmen bei der schnellen und firmenspezifischen Vorauswahl von Bewerbern. D.h. Firmen können ihre Zielvorgaben in unserem System anlegen und wir gleichen den Bewerber darauf hin ab. Das Augenmerk liegt dabei vor allem auf weichen Kriterien – der Persönlichkeit. Wir helfen damit, das Vorqualifizierungsgespräch, dass oft geführt wird um zu schauen, ob ein Bewerber zum Unternehmen passt, zu automatisieren. Nichts anderes als ein Videointerview – aber ohne Menschen auf der anderen Seite. Damit können wir Effizienz steigern (da die Bewerberzahl irrelevant für die Technologie ist), Zeit sparen (Analyse erfolgt in Minuten) und geben Bewerbern die Möglichkeit sich vorzustellen, wann immer diese Zeit haben.

Was ist Euer USP?

Viele Anbieter haben keine ausreichende Fundierung für die Basis auf der die Analyse stattfindet. Wir orientieren uns an wissenschaftlichen Standards und validierten Taxonomien. Unsere proprietären Algorithmen erlauben uns, stets inhouse Qualitätskontrollen vorzunehmen. Darüber hinaus basieren viele Tests/Lösungen auf der Selbsteinschätzung von Personen. Man weiß jedoch aus wissenschaftlichen Studien, dass die Fremdwahrnehmung relevanter ist. Nach dem Motto: Ich kann von mir denken, dass ich sehr umgänglich bin, wenn ich aber mein Gegenüber anschreie, wenn ich spreche, dann bin es wahrscheinlich nicht.

Von welchen Entwicklungen geht Ihr für die kommenden drei Jahre in Eurem Marktsegment aus und welche Ziele verfolgt Ihr angesichts dieser Prognose?

Technologisch wird sich sicherlich noch einiges weiterentwickeln. Keine KI ist heute perfekt und wird es evtl. auch nie sein. Die Frage ist immer, ob man mit aktuellen Lösungen schon einen erheblichen Mehrwert über den Status Quo erreichen kann. In der Vorauswahl kann KI schon erheblich unterstützen und Entscheidungen quantifizierbar machen. Auch wird es Angesichts von Veränderungen im Bewerberverhalten (z.B. neue Generationen drängen auf den Arbeitsmarkt) notwendig, neue Technologien einzusetzen.

retorio.com

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