Durchstarter: Nachgefragt bei Active Commuting

Infrastruktur für betriebliches Mobilitätsmanagement

Der Trend geht immer mehr zum Fahrradfahren. Wie man einfache und unkomplizierte Infrasturkturlösungen für die Mitarbeiter gestalten kann, darüber sprachen wir mit dem Hamburger Start-up Active Commuting.

Wer seid Ihr und was macht Ihr?

ACTIVE COMMUTING Wir sind active commuting, bei uns ist der Name Programm. Wir sind eine kleine Truppe, die bisher in England und Deutschland Niederlassungen hat. Wir unterstützen Firmen und Mitarbeiter dabei, mit dem Fahrrad an ihren Arbeitsplatz zu gelangen und sich dabei auf die richtigen Infrastrukturlösungen verlassen zu können. Wir stellen Terminals zur Verfügung, in denen Fahrräder sicher abgestellt werden können, in denen es Duschen und Umkleiden, Spinde und WCs gibt. Die Terminals passen auf freien Raum, z.B. Autoparkplätze oder auch in ein Parkhaus.

Auf welchen konkreten Bedarf bestehender und potenzieller Kunden reagiert Ihr mit Eurem Angebot?

ACTIVE COMMUTING Viele Mitarbeiter scheuen sich davor, mit dem Fahrrad ins Büro zu fahren, da es an der nötigen Infrastruktur fehlt: Wo stellt man sicher das gute Fahrrad ab, man erscheint verschwitzt oder nass geregnet und fühlt sich unwohl. Aus dieser Ausgangslage haben wir uns überlegt, wie man diese Probleme lösen kann. So entstanden in vielen Designstudien die heutigen Terminals als jüngste Kollektion. Wir arbeiten immer weiter an den Funktionen um für jeden die passende Lösung zu finden. Sogar an eine social-distancing gerechte Corona-Version haben wir gedacht.

Was ist Euer USP?

ACTIVE COMMUTING Unsere Terminals sind modular einsetzbar und flexibel. Man kann klein anfangen und dann weiter aufrüsten wie bei einem Lego Bausatz. Es gibt die Terminals in drei verschiedenen Größen mit individuell konfigurierbarer Ausstattung. Man kann sie relativ einfach bewegen.

Von welchen Entwicklungen geht Ihr für die kommenden drei Jahre in Eurem Marktsegment aus und welche Ziele verfolgt Ihr angesichts dieser Prognose?

ACTIVE COMMUTING Wir glauben, dass der Trend zum Fahrradfahren anhält. Die Menschen verbinden gerne ihren Weg in die Arbeit mit etwas sportlicher Betätigung. Das E-Bike wird seine Marktposition noch weiter ausbauen. Betriebe werden noch mehr als bisher unterstützen, dass Ihre Mitarbeiter gesund bleiben. Infrastrukturlösungen wie die unsere werden bald zum Standard gehören. Insgesamt steckt die betriebliche Mobilität in einem großen Wandel. Es wir weniger motorisierten Individualverkehr mit eigenen Fahrzeugen geben. Einige Länder um uns herum machen uns das bereits vor.

Vielen Dank fürs Gespräch!

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