Durchstarter: Nachgefragt bei functionHR

Intelligente Befragungs- und Analytics-Lösungen

Ein möglichst ganzheitliches Bild des Personalmanagements zu erfassen, dafür stellt das Münchner Start-up functionHR intelligente Lösungen zu Verfügung. Wir sprachen mit ihnen über die Entwicklung der Datenanalyse im HR und wie diese Analysen tatsächlich in die Praxis umgetzt werden.

Wer seid Ihr und was macht Ihr?

FUNCTIONHR Wir sind functionHR und bieten Anwendungen für Employee Surveys, People Analytics & HR Reporting, die zu einer Plattform für datengestütztes Personalmanagement kombiniert werden können. Die Anwendungen erstrecken sich entlang des gesamten Mitarbeiterpfades von der Rekrutierung über Entwicklung bis hin zur Fluktuationsprävention. Wir kombinieren dafür Daten aus internen Softwaresystemen und öffentlichen Webportalen mit schlüsselfertigen Befragungen und führen diese in einem integrierten Data Hub zusammen. Nutzer können über das HR Keyboard, ein interaktives, web-basiertes Dashboard, umfangreiche Auswertungen auf der Basis von fortgeschrittener Statistik und maschinellem Lernen („Künstliche Intelligenz“) durchführen. Mit diesen datengestützten Erkenntnissen ermöglichen wir unseren Kunden, HR-Prozesse zu optimieren, die Qualität von Entscheidungen im Personalmanagement zu erhöhen und die Arbeitserfahrung im Unternehmen zu verbessern.

Auf welchen konkreten Bedarf bestehender und potenzieller Kunden reagiert Ihr mit Eurem Angebot?

FUNCTIONHR Wir sehen, dass in Unternehmensbereichen wie dem Marketing schon stark auf Datenanalysen gesetzt wird. Aber auch im HR besteht der immer stärkere Wunsch, Entscheidungen, auf eine datengestützte Grundlage zu stellen. Gleichzeitig stehen aber viele Unternehmen vor der Herausforderung, dass

  •  Daten in vielen verschiedenen Systemen vorliegen und nicht einheitlich sind
  •  Daten zu Einstellungen und Arbeitserfahrungen von Mitarbeitern kaum vorhanden sind
  •  eigene Kompetenzen zur Datenanalyse fehlen
  •  die Analyseergebnisse nicht bei den relevanten Personen, sprich den Führungskräften, landen.

Genau an diesen Punkten setzen wir an: Wir integrieren verschiedene Datenquellen, führen Befragungen entlang des Mitarbeiterpfads durch und ermöglichen den Führungskräften in einem interaktiven Dashboard, fortgeschrittene Analysen durchzuführen und direkt in der Software Handlungsempfehlungen zu erhalten.

Was ist Euer USP?

FUNCTIONHR Unsere Stärke liegt darin, dass wir mit unserer Software den gesamten Prozess abdecken: Von der Generierung und Integration der Daten, über die Analyse bis hin zur Ableitung von Handlungsempfehlungen und dem Ausspielen der Ergebnisse an die wichtigen Stakeholder. Häufig scheitert die Arbeit mit Datenanalysen daran, dass Daten entweder nicht in richtiger Form vorliegen oder die Ergebnisse in der Schublade landen. Bei uns ist es aber nicht schlimm, wenn z.B. keine Daten darüber vorliegen, wie Bewerber den Bewerbungsprozess wahrnehmen. Wir können in diesem Fall einfach eine Candidate Experience-Befragung aufsetzen und die Ergebnisse mit anderen Datenquellen verknüpfen. Und dadurch, dass wir die Ergebnisse direkt an Führungskräfte ausliefern und ihnen Handlungsempfehlungen an die Hand geben, stellen wir sicher, dass die Analysen auch tatsächlich in der täglichen Praxis umgesetzt werden.

Von welchen Entwicklungen geht Ihr für die kommenden drei Jahre in Eurem Marktsegment aus und welche Ziele verfolgt Ihr angesichts dieser Prognose?

FUNCTIONHR Wir denken, dass der Trend zu Datenanalysen anhalten und sich gerade im HR auch noch beschleunigen wird. Gleichzeitig wird weiterhin stärker in den Vordergrund rücken, wie Unternehmen die Arbeitserfahrung ihrer Mitarbeiter verbessern können, um gute Leute zu gewinnen und zu binden. Gerade hier sehen wir noch ein großes ungenutztes Potential, da HR Controlling häufig harte Stammdaten wie Mitarbeiterzahl und Gehaltskosten in den Mittelpunkt stellt. Wir möchten uns daher mit unseren Produkten weiter darauf fokussieren, ein möglichst ganzheitliches Bild des Personalmanagements abzubilden und unseren Nutzern im Unternehmen zusammen mit Handlungsempfehlungen zur Verfügung zu stellen.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

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