Meet & Greet mit John Stepper auf der #ZP18

Was steckt eigentlich hinter dem Trendthema Working Out Loud? In der HR- und L&D-Szene ist in den letzten Wochen eine große Diskussion entbrannt um die Frage: Was kann WOL eigentlich leisten? Und inwiefern dürfen sich andere dieses Thema zunutze machen? Auch das YPN experimentiert mit diesem Format. Ulrike Wahl berichtet ganz persönlich von ihren Erlebnissen und dem Meet & Greet mit John Stepper und dem YPN auf der Zukunft Personal Europe in Köln in der letzten Woche.

Von: Ulrike Wahl

 

Was willst du Dir dieses Jahr auf der ZP eigentlich ansehen? fragte Anna. 

Erschrocken checkte ich den Kalender. War es wirklich schon wieder September? September heißtnicht nur, dass die Äpfel von den Bäumen fallen, die Sonne merklich früher untergeht, sondern auch dass Zukunft Personal in Köln ist. Unser gemeinsamer Besuch Europas größter Personalmesse ist für uns Personalerinnen ein Muss. Ich freue mich jedes Jahr darüber Freundschaftspflege und berufliches Update miteinander zu kombinieren. Gemeinsame Erlebnisse, Gespräche und Erkenntnisse teilen macht einfach Freude und verbindet.

Ja, was will ich denn nun sehen? – Nachdem ich die letzten Jahre ohne konkreten Auftrag im Gepäck dort war, sprang mir beim Durchsehen des Programms ein Speaker auf: John Stepper.

Hatte ich doch dieses Jahr zum ersten Mal von ihm gehört und gerade meinen ersten WOL-Circle abgeschlossen, war mir klar, dass ich die Chance nutzen will, John einmal live erleben zu können: Wie wirkt er auf mich? Und wie hört und fühlt es sich an, wenn er von seiner Mission redet?

Nun würde ich John Stepper als  Keynote-Speaker auf der größten Bühne sehen, die die ZP zu bieten hat. Diese Positionierung gab mir das Gefühl, dass ich mich mit einer Methode beschäftigt hatte, die anscheinend total im Trend ist. Auch im YPN beschäftigen wir uns mit diesem Thema – umso mehr freute ich mich über ein spontanes YPN Meetup mit Jenny, die das HR-Nachwuchsnetzwerk bei der DGFP betreut. Gemeinsam suchten wir uns einen Platz in der Arena, die die Bühne einrahmte, und sicherten uns bereits eine halbe Stunde vorher die beste Aussicht ganz vorne auf dem oberen Rang. Clever, denn die WOL-Community wächst in Deutschland rasant und dementsprechend groß war der Andrang. Die Arena platze aus allen Nähten.

Und als John sprach, hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Ich und alle andere waren gebannt von dem, was er da erzählt. Von den kleinen Schritten, die jeder von uns machen kann. Mit voller Kontrolle. Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten. Mit Hilfe des Netzwerkes. So einfach. So einleuchtend. Da ich ja schon meinen ersten Circle mitgemacht hatte, lauschte ich seinen Worten mit einem etwas anderen Ohr… eben geprägt durch meine Erfahrungen. Die anschließenden Fragen beantwortete er wohlwollend und souverän. Schließlich gehört das Teilen von Wissen ja zum originären Wesen von WOL.

Bevor Anna mich fragen konnte: „Und was willst du jetzt machen?“, war ich schon längst aufgestanden, mit einem klaren Ziel vor Augen: ein Erinnerungsfoto mit John machen.
Was mir zunächst ein bisschen groupiehaft vorkam.

Schon kurz danach freute ich mich über meinen Mut und über das Bild mit ihm. Endlich hatte ich einen schönen Aufhänger gefunden mich bei meinem Kasseler-WOL-Mentor Jürgen zu bedanken und liebe Grüße aus Köln zu schicken… nicht ahnend, dass ich in diesem Foto eine zwitschernswerte Mitteilung sah, die mich zu meinem ersten Twitter-Post bewegt hat.

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