Neue Arbeitswelt: Wie Unternehmen flexibles und mobiles Arbeiten gestalten

Das DGFP // Kompetenzforum "Mobiles und flexibles Arbeiten" am 08. November in Bonn befasste sich mit der Frage, wie Unternehmen geeignete dynamische Modelle für ihre Angestellten entwickeln und langfristig wirksam umsetzen können. BMW, Bosch, Merck, Microsoft und Telekom gaben hierzu einen Einblick in ihre Praxis.

Unsere Arbeitswelt wird immer mobiler und flexibler. Nicht nur die Arbeitsweise, der Arbeitsort und die Arbeitszeiten ändern sich, auch die Anforderungen an die Angestellten unterliegen dem Wandel. Arbeitgeber stehen zunehmend unter Druck, denn Flexibilität und Mobilität sind ein klarer Wettbewerbsvorteil, wenn es um die Suche nach den richtigen Köpfen geht. Personalmanager sind gefordert passende und herausstechende Modelle für ihre Unternehmen zu entwickeln, um im War for Talents wettbewerbsfähig zu sein.
 
Hierzu trafen sich in der vergangenen Woche über 60 Personalverantwortliche beim DGFP // Kompetenzforum "Mobiles und flexibles Arbeiten" in Bonn beim Gastgeber Deutsche Telekom AG. Arbeitszeitexperten und Arbeitsrechtler nahmen sich den Grundprinzipien und Rahmenbedingungen für mobiles und flexibles Arbeiten an: Wer kann und darf mobil arbeiten, wer nicht? Was ist überhaupt Arbeitszeit? Welchen Rahmen setzen Arbeitsschutz und Arbeitszeitgesetz?
 
Wie mobiles und flexibles Arbeiten konkret aussehen kann, zeigte die Deutsche Telekom vor Ort. Die neuen Bürowelten ermöglichen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Arbeitszeit und den Arbeitsort individuell und flexibel zu gestalten. Das Desk Sharing wurde dabei über Hierarchien und Abteilungen hinweg umgesetzt.
 
Am Nachmittag stellten BMW und Bosch ihre Betriebsvereinbarungen zum mobilen Arbeiten vor. Die beiden Unternehmen gehören zu den ersten Arbeitgebern, die mit betriebsinternen Richtlinien auf die neuen Herausforderungen, welche den Fokus vor allem auf die Arbeitszeit legen, reagieren. Merck berichtete von den Erfahrungen mit der Einführung von flexiblen Modellen und von den positiven Rückmeldungen seitens der Belegschaft. Einen weiteren Impuls setzte Microsoft. Mobiles und flexibles Arbeiten ist hier seit Jahren ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur.
 
Das Fazit vor Ort: Mobiles und flexibles Arbeiten sind zwei große HR-Themen der Gegenwart und Zukunft. Die Frage ist nicht, ob man sich diesem Wandel annimmt, sondern wie Unternehmen ihn individuell für sich gestalten können. Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen zwischen Mitarbeitern, Führungskräften und Unternehmen bilden die Grundvoraussetzungen für langfristig erfolgreiche Gestaltungsprozesse. Der Austausch mit anderen Unternehmen hilft dabei, zukunftsweisende Modelle zu entwickeln, anzupassen und umzusetzen.

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