Schmaler Grat zwischen Führung und Beteiligung - Die Zukunft von Hierarchie im Zeichen von New Work

Eine aktuelle Studie belegt, wie wichtig die Funktion Führung für Innovationsprozesse ist. Gleichzeitig weist sie negative Effekte auf die Innovationsfähigkeit von Unternehmen nach, sofern Führungspositionen „qua natura“ mit Macht und Autorität versehen werden – statt das Kriterium Leistung anzulegen.

Sie lesen einen Ausschnitt. Der komplette Artikel steht hier zum kostenlosen Download bereit. Der Beitrag erschien im Fachmagazin PERSONALFÜHRUNG 04/2018. 

 

Die klassische „Hackordnung“ wird den Bedingungen von „NewWork“ längst nicht mehr gerecht. Genauso wenig funktioniert es, hierarchische Strukturen willkürlich aufzulösen und Demokratie zu „spielen“.

Hierarchiedenken ist in Unternehmen stark verwurzelt. Schließlich ist das System von Über- und Unterordnung ein zentraler Mechanismus bei der effizienten Koordination von Organisationen. Durch die Top-down-Steuerung werden die einzelnen Arbeitsschritte koordiniert, die Leistungsabstimmung optimiert und damit insgesamt die Produktivität maximiert. Über die letzten Jahrzehnte hinweg war die stark hierarchisch aufgebaute Organisationsstruktur gewissermaßen Erfolgsgarant für die Rendite hiesiger Unternehmen.

Doch nicht erst die vergangenen Dekaden verweisen auf die Erfolgsgeschichte von Hierarchien. Seit Menschen sich organisieren, kommt dem Ordnungssystem innerhalb einer Gruppe eine wesentliche Bedeutung zu. Gerade dort, wo die Formen der Organisation komplexer werden, wird sie zur Notwendigkeit. Aus diesem Grund bleibt Hierarchie bis heute eine wesentliche Steuerungsgröße innerhalb von  Unternehmen. Denn wer sich nicht selbst organisiert, dem rückt das Chaos die Möbel, um es in den Worten des Publizisten Peter E. Schumacher zu formulieren.

Hierarchie ist jedoch nicht gleich Hierarchie. Die Formen der verschiedenen Rangordnungen lassen sich nach Grad der Intensität und Anzahl der Ebenen voneinander unterscheiden. Klassischerweise besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und Anzahl der Hierarchieebenen. Aus diesem Grund setzte sich insbesondere in größeren Unternehmen ein stärkeres Hierarchiedenken durch. 

 

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