Überbrückungshilfe Phase 2

Das Wichtigste im Überblick

Branchenübergreifendes Unterstützungsprogramm für besonders von der Corona-Krise betroffene Unternehmen

Die Zahlen der Corona Infizierten steigen, ob der zweite Lockdown kommt, ist ungewiss. Sicher ist: Die Pandemie fordert erneut Achtsamkeit und ein rücksichtsvolles Miteinander. Um weiterhin möglichst wirtschaftlich sicher aufgestellt zu sein, gibt es für KMU seit Mitte Oktober 2020 zum zweiten Mal die Möglichkeit, Überbrückungshilfe zu beantragen.

Mit der Überbrückungshilfe hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein branchenübergreifendes Unterstützungsprogramm für besonders von der Corona-Krise betroffene Unternehmen aufgesetzt.

Welche Neuerungen es gibt, wer die Hilfe beantragen kann und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um diese zu erhalten, finden Sie ausführlich auf der Seite des BMWi.

Das Wichtigste zur Phase 2 im Überblick:

Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Unternehmen, die entweder:

  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro.

Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet:

  • 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten),
  • 60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher 50% der Fixkosten) und
  • 40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30% (bisher bei mehr als 40% Umsatzeinbruch).

Die Personalkostenpauschale von 10% der förderfähigen Kosten wird auf 20% erhöht.

Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen. 

Wichtig: Anträge für die Phase 1 der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) mussten spätestens bis zum 9. Oktober 2020 (Fristverlängerung) gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 9. Oktober 2020 rückwirkend einen Antrag für die Phase 1 zu stellen (Quelle: Deutscher Mittelstandsbund)

Weiterführende Informationen:

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