Wie durch Netzwerken Synergien sichtbar werden

Seit dem Frühjahr experimentiert das Young Professional Network mit verschiedenen Formaten der unternehmensübergreifenden Vernetzung - u.a. mit der Methode des Working Out Loud.

 

Von Talin Kusserow für den WOL Circle "FFM & Rhein-Main"

Unser Working Out Loud Circle bestehend aus vier aktiven Mitgliedern und einem Circle-Alumni hat inzwischen den Zenit überschritten – der neunte Circle steht an. Wow!! Wenn ich das schreibe, bin ich ein bisschen traurig, dass dieser spannende Erfahrungsaustausch sich ganz langsam aber sicher dem Ende entgegen neigt. Aber eins wissen wir ja aus dem Fußball: Vor dem Circle ist nach dem Circle :-)

 

Unsere bisherigen Learnings haben wir für euch zusammengefasst:

#Learning1: Für den ersten Circle haben wir uns persönlich getroffen – das war super und hat eine höhere Vertrauensbasis für die darauffolgenden Circles erzeugt. Wir haben zur Formulierung unserer Ziele den LOL+ Canvas von Simon Dückert genutzt.

#Learning2: Innerhalb des Circles ergeben sich bereits außerordentlich viele Vernetzungsmöglichkeiten (ganz abgesehen von den Kontakten, die auf der Beziehungsliste stehen) – wir konnten uns untereinander häufig interessante Kontakte vermitteln. Grundsätzlich war es faszinierend zu sehen und hat mich persönlich sehr begeistert, wie sich immer wieder Gemeinsamkeiten zwischen uns fanden, obwohl wir uns vorher kaum oder nur wenig kannten.

#Learning3: Wir haben uns für jeden Circle 90 Minuten im Kalender geblockt. Dank unserer Zeitmanagerin waren wir aber meistens schneller. Ohne Zeitmanagerin hätte wir uns ab und zu auch „verquatscht“.

#Learning4: Für uns ist es sinnvoll, wenn jeder sich die Circle Guides vor dem jeweiligen Termin durchliest. Wir stimmen dann nur noch kurz ab ob wir das gleiche Verständnis der Aufgabe haben und legen dann direkt los.

#Learning5: Obwohl wir uns nur virtuell austauschen, entstand schnell das Gefühl einander zu kennen. Vielleicht schneller als im „echten Leben“, da die typischen Small Talk Themen ausgeklammert werden.

#Learning6: Es ist nicht schlimm, wenn nicht immer alle beim Circle dabei sind – ein paar Mal haben Circle nur mit zwei Personen stattgefunden - der Austausch war sehr intensiv.

#Learning7: Ein Circle-Member konnte aufgrund ihrer beruflichen Situation nicht mehr an den Circles teilnehmen. Sie gehört aber trotzdem noch dazu und liest mit – das ist völlig in Ordnung so, wir freuen uns, dass sie trotzdem dabei ist

#Learning8: Kommunikationsmittel für den Circle ist Skype, für zwischendurch WhatsApp und neuerdings haben wir ein Trello-Board wo wir Dokumente, Links etc. teilen. Simon Dückert arbeitet allerdings an einem Tool, dass alle wichtigen Elemente kombiniert, es verwendet die Tools OneNote und Microsoft Teams.

#Learning9: Es ist sinnvoll sich die Tasks, die zwischen den Circles anstehen, zu notieren – so bleibt das Thema eher im Fokus. Ich verwende hierzu OneNote.

#Learning 10: Wie auch im Circle Guide immer wieder angesprochen, kann es dazu kommen, dass sich im Lauf der Circles Ziele verändern. Das war bei mir selbst der Fall. Ich habe mich zuerst schwer damit getan mein ursprüngliches Ziel nicht mehr weiter zu verfolgen, weil ich einmal begonnene Dinge gerne zu Ende bringe. Im dritten oder vierten Circle habe ich dann ein neues Ziel formuliert und bin bis jetzt damit unterwegs und zufrieden.

#Learning11: Ihr werdet sehen, dass nicht jeder gleichermaßen intensiv an seinem Ziel arbeitet (was unterschiedliche Gründe haben kann). Wir haben diese unterschiedlichen Geschwindigkeiten aber als inspirierend erlebt, da Personen, die etwas langsamer voran kamen von denen, die häufiger an ihrem Ziel arbeiteten immer wieder aufs Neue motiviert wurden.

 

Wir können euch Working Out Loud nur empfehlen – probiert es einfach aus und sucht euch über den YPN, Facebook oder Twitter einen Circle.

 

 

 

 

Von Talin Kusserow für den WOL Circle "FFM & Rhein-Main"

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