Diversity – Tag

Stimmen unserer Vorstands- und Mitgliedsunternehmen

Diversity im Arbeitsleben und in der Gesellschaft betrifft uns alle. Eine Kultur der Akzeptanz zu schaffen und diese auch im Unternehmen zu verankern, ist insbesondere eine Frage der Führung innerhalb einer Organisation. Wir haben unsere Vorstands- und Mitgliedsunternehmen gefragt, wie Vielfalt gelebt, unterstützt und Talente und Fähigkeiten unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, Herkunft oder Behinderung entfaltet werden können.

Für Dr. Reiner Piske, Member of the Executive Board, CSO and CHRO, Drägerwerk AG & Co. KGaA ist Vielfalt ein wesentlicher Bestandteil eines Unternehmens. Die Drägerwerk AG & Co. KGaA ist in mehr als 190 Ländern vertreten, in rund 50 von ihnen mit eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften. Bereits im Jahr 2008 hat Dräger die ›Charta der Vielfalt‹ unterzeichnet.

„Wir setzen uns für Chancengleichheit ein, unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion oder Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Diversität in der Belegschaft, ermöglicht es uns, von unterschiedlichen Persönlichkeiten, Kulturen, Denkweisen und Ideen zu profitieren,“ sagt Dr. Piske.

Vielfalt hat auch in der dualen Ausbildung bei Dräger Tradition. Seit 2017 stellt Dräger in unterschiedlichen Berufsfeldern verstärkt Azubis mit Flucht-Hintergrund ein. „Bei uns kommen viele junge Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen, um ihre Ausbildung erfolgreich zu absolvieren,“ ergänzt Mathias Reessing, Head of Vocational Training, Drägerwerk AG & Co. KGaA.

Mit der bundesweiten Kampagne „Made in Germany – Made by Vielfalt“ bezieht Dräger seit 2019 gemeinsam mit 49 anderen Familienunternehmen aus Deutschland Stellung für mehr Toleranz und Weltoffenheit. Das Leitmotiv der Kampagne ist ein fried- und respektvolles Miteinander, unabhängig von Herkunft und kulturellem Hintergrund der Menschen.

Annette Ritter, HR-Manager Organisationsmanagement & Reporting sowie Koordinatorin des Arbeitskreises „Generation E(rfahrung)“, Drägerwerk AG & Co. KGaA fügt hinzu: „Wir haben bei Dräger umfangreiche Maßnahmenpakete rund um die Themen "Frauen und Führung" sowie „Familie@Dräger“ in den vergangenen Jahren gestartet. Zudem haben wir speziell für Mitarbeiter mit langjähriger Berufs- und Lebenserfahrung - „Generation E(rfahrung)“ - diverse Aktivitäten initiiert. Besonders stolz blicken wir auf das Seminar „Die Durchstarter“. Es bietet der „Generation E(rfahrung) die Möglichkeit einer interaktiven Standortbestimmung und gibt gleichzeitig spannende Impulse und Tipps für die weitere aktive und bewusste Gestaltung des letzten Drittels des Berufslebens sowie für den Übertritt in den Ruhestand,“ sagt Ritter.

„Diversity für eine offenere Unternehmenskultur und ein stärkeres Miteinander“

Marion Rövekamp, Vorständin Personal & Recht EWE AG setzt bei EWE auf Diversity, „weil wir mit dieser gelebten Vielfalt gemeinsam erfolgreicher sind. Dadurch, dass alle Mitarbeitenden ihre Talente und Fähigkeiten einbringen können, schaffen sie für sich eine persönliche Zufriedenheit und wir für unsere Kunden die besten Produkte. Und das wiederum bringt wirtschaftlichen Erfolg für EWE“.

Dr. Regine Lampkemeyer, Diversity-Beauftragte EWE AG ergänzt: „Seit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt 2018 haben wir bei EWE viel in Sachen Diversity bewegt. Am Anfang haben wir uns darauf konzentriert, den Dialog im Unternehmen zu intensivieren und stärker gesellschafts- und hierarchieübergreifend zusammenzuarbeiten. Parallel haben wir ein Bewusstsein für die Vielfalt geschaffen, die wir bei EWE heute schon haben. Dabei herausgekommen ist eine deutlich offenere Unternehmenskultur und ein stärkeres Miteinander. Über das Erreichte freuen wir uns und bleiben weiter dran.“

Cawa Younosi, Personalchef Deutschland, SAP

„So vielfältig wie unsere Gesellschaft, ist auch die heutige Arbeitswelt. Das ist der Grund, weshalb Empathie und Toleranz immer stärker in den Fokus rücken: Diese beiden Eigenschaften sind der Schlüssel für ein harmonisches Miteinander und dadurch für den Unternehmenserfolg. Diversity umfasst nicht nur das Thema Gender. Unser Portfolio basiert auf dem Prinzip der Intersektionalität und umfasst 7 Dimensionen: Autism at Work, Culture & Ethnicity, Family Dimensions, Gender Equality, Generations, Inclusion, SAP for You. Das ist unser Motto des diesjährigen Diversity Days 2021."

Barbara Thiel, Head of Diversity & Inclusiveness, thyssenkrupp AG

„Wir haben uns zu Beginn unseres Geschäftsjahres wieder ein sehr ambitioniertes 5-Jahres Ziel für Frauen in Führungspositionen gesetzt: Wir wollen in 5 Jahren den „Fair Share“ erreichen, also genauso so viele Frauen auf Führungspositionen haben wie in der Gesamtbelegschaft. Dieses Ziel verknüpfen wir jetzt als ein Nachhaltigkeits-Ziel auch mit der Vergütung.“

Mit einem virtuelle Live-Event für mehr Gendergerechtigkeit und gegen Vorurteile

Thiel ergänzt: „Wir haben den Weltfrauentag 2021 bei thyssenkrupp gefeiert: Mit „Born this way“ von Lady Gaga bis hin zu „Happy“ von Pharrall Williams. Das virtuelle Live-Event handelte von Vorurteilen, Gendergerechtigkeit, Piraten als Rollenbilder und der Frauenquote. Martina Merz unsere (erste) weibliche Vorstandsvorsitzende inspirierte andere Frauen, ihren eigenen Weg zu gehen und sich in einer Männerdomäne durchzusetzen. Und Anne Chow, die erste Woman of Color CEO in der AT&T Gruppe, sprach über „Unconscious Bias“ und teilte einige ihrer Erfahrungen mit Diskriminierung, die sie in ihrer Berufslaufbahn machen musste.“

https://diversity-day.live-team.events/

Für Andrea Euenheim, Mitglied des Management Boards und Chief Human Resources Officer bei METRO AG ist der heutige Diverstiy-Tag positiv konnotiert, denn die METRO AG hat das Ziel, „allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das ganze Jahr über den Raum zu bieten, sich als Persönlichkeiten zu entfalten und somit ihr persönliches Potenzial ausschöpfen zu können“, sagt Euenheim. „METRO als Großhändler ist so bunt wie unsere Millionen Kundinnen und Kunden, deshalb ist LGBT+ Diversity ein elementarer Bestandteil unserer Unternehmenskultur und unserer Werte,“ fügt Euenheim hinzu.

 

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