April 2026

Ausbildung wird heterogener, individueller, flexibler, durchlässiger und professioneller. Das erfordert Investitionen in Ausbildungsqualität und in das Ausbildungspersonal, in neue didaktische Formate und in strategische Steuerung. 

Unternehmen, die Ausbildung strategisch denken, verstehen sie als zentralen Bestandteil ihrer Zukunftssicherung und als Möglichkeitsraum. Sie sichert Fachkräfte, stabilisiert Belegschaften, unterstützt die Transformation und leistet einen Beitrag zu gesellschaftlicher Teilhabe.  

„Ausbildung für alle“ bedeutet Ausbildung konsequent an den Realitäten moderner Erwerbsbiografien und den unterschiedlichen Potenzialen von Ausbildungsanfängern auszurichten. Für die Personalarbeit ergibt sich daraus eine klare Konsequenz: Ausbildung gehört verzahnt mit der Unternehmensstrategie ins Zentrum strategischer Entscheidungen.

Unternehmen wie Infineon und Siemens Energy beweisen, dass Lernen ein Prozess ist, der Menschen nach vorne und zusammenbringt – unabhängig davon, wie alt sie sind, welchen kulturellen Hintergrund sie haben oder wo ihre persönlichen Präferenzen liegen.

Erfahren Sie in dieser Ausgabe, wie Unternehmen durch attraktive, qualitativ hochwertige und flexible Ausbildungsgestaltung, Offenheit für neue Zielgruppen, professionelles Ausbildungsmarketing und Wertschätzung für das Ausbildungspersonal nicht nur Nachwuchs gewinnen, sondern ihre organisatorische Resilienz und Innovationsfähigkeit stärken können.

Die Schwerpunkte dieser Ausgabe:

  • Strategiefaktor Ausbildung: Modernen Erwerbsbiografien gerecht werden
  • Theorie trifft Praxis: Wie Infineon in Warstein ausbildet und umschult
  • Junge Menschen verstehen und Lernen ermöglichen: Siemens Energy reformiert Ausbildung
  • Berufsorientierung stärken: „HANZ“ vernetzt Jugendliche mit JobbotschafterInnen
  • Frischzellenkur für HR: Wie das ForschungsvorhabenHR Reinvented“  Zukunftsperspektiven für Personal, Organisation und Kultur schaff
  • HRM der Zukunft: Angebote für Morgenmacher

Herausgeberinterview: Die Stahl-Holding-Saar (SHS) setzt auf Dekarbonisierung. Der Preis dafür sind weniger und andere Arbeitsplätze. Joerg Disteldorf, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Dillinger und Saarstahl, erklärt, wie klare und faire Kommunikation dabei hilft, Verständnis für die Transformation zu wecken und erläutert, welche Perspektiven er den rund 13.000 Mitarbeitenden in der neuen, grünen Welt des Stahls bietet.

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